Italien, Florenz

Sightseeing in Italien

Die Highlights des Landes auf einen Blick

Die 9 besten Sehenswürdigkeiten in Italien

Italien ist die Wiege des römischen Reichs und später der Renaissance. Zusammen mit einer reizvollen Landschaft, exzellentem Essen und Wein macht dieses Erbe Italien zu einer der globalen Topdestinationen für Touristen. Die Zahl der Sehenswürdigkeiten in Italien ist viel zu groß für diesen Rahmen. Wir stellen Ihnen daher einige ausgewählte Attraktionen in Italien vor, die Ihnen einen ersten Eindruck davon geben, was Sie Sehenswertes in Italien erwartet und was man in Italien unbedingt gesehen haben muss. Neben den bekanntesten Orten für Sightseeing in Italien stellen wir Ihnen auch außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten im Land vor. Dabei sind Tipps für sehenswerte Orte in berühmten Städten wie Rom, aber auch Sehenswürdigkeiten in der Natur.

Karte – Top Sehenswürdigkeiten in Italien

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Italien?

1. Der Gardasee

Schon durch seine Lage wenig südlich der österreichischen Grenze ist der Gardasee ein beliebtes Reiseziel. Rund um den beliebten See wird Ihnen ein umfassendes Angebot an Unterkünften verschiedenster Art geboten – für Familien, Paare, Aktivurlauber.

Am Südufer befindet sich der Freizeitpark Gardaland und der Wasserpark Canevaworld. Beide sind für alle Altersstufen eine spaßige Attraktion. Das Nordufer bietet viel für Kletterer, Mountainbiker und Surfer. Sich um den See herumzubewegen ist sehr einfach, weil Ihnen dafür Fährschiffe zur Verfügung stehen. Dazu gehören auch Tragflügelboote und Raddampfer.

Scaligerburg
Unser Tipp:

Zu den Highlights am Seeufer gehören die schöne Altstadt von Riva del Garda, Malcesine mit seiner Scaligerburg und Sirmione mit den Grotten des Catull. Eine Menge zu entdecken gibt’s am Gardasee und Umgebung ganz sicher.

2. Genua

Fischerdorf in Genua

Die Stadt Genua ist Trägerin des Erbes einer im Mittelalter bedeutenden Handelsrepublik. Heute besitzt die Stadt den größten Seehafen Italiens. In Genua befindet sich das zweitgrößte Aquarium Europas, das natürlich auch für Familien mit Kindern einen großen Anziehungspunkt darstellt. Es gibt dort sogar die Möglichkeit, einige Fische zu berühren.

In Genua steht zudem der höchste Leuchtturm Europas, der immer noch in Betrieb ist. Eine Besichtigung ist möglich, aber nur an den Nachmittagen von Wochenenden und Feiertagen. Mit dem Zug einfach erreichbar ist Cinque Terre, eine Kette von fünf Dörfern an der ligurischen Küste, die sich für eine Wanderung optimal eignet.

3. Die Kathedrale von Florenz

Florenz

Die Kathedrale Santa Maria del Fiore im Zentrum von Florenz ist eine der größten Kirchen Europas. Das Bauwerk wurde geprägt von Künstlern wie Giotto di Bondone, Donatello und Lorenzo Ghiberti. Die Kuppel wurde von Brunelleschi erbaut und ist eine technische Meisterleistung der Renaissance. Für Sie als Besucher ist es möglich, über eine Wendeltreppe zur Kuppel aufzusteigen. Unmittelbar neben der Kathedrale steht der Turm und das Baptisterium mit achteckigem Grundriss, das innen und außen mit spektakulären Marmorinkrustationen ausgeschmückt ist. Alle drei Gebäude bilden zusammen ein enorm eindrucksvolles Ensemble, dessen Anblick man bei einer Italien Reise nicht verpassen sollte.

4. Uffizien in Florenz

Uffizien

Sie wurden zur Unterbringung von Kanzleien erbaut, beherbergen aber schon seit dem 16. Jahrhundert Werke der Malerei und Bildhauerei. Die Uffizien gehören zu den bekanntesten Kunstmuseen der Welt. Ihre Sammlung umfasst Malerei aus dem 13. bis 18. Jahrhundert und zwar auch von flämischen, niederländischen, deutschen und französischen Meistern. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt aber verständlicherweise auf der italienischen Renaissance.

Ein besonderer Reiz der Uffizien liegt darin, dass die Anordnung der Werke der Chronologie ihrer Entstehung folgt. Als Betrachter wird Ihnen so die Kunstgeschichte vom alten Griechenland bis in die Neuzeit nachvollziehbar vermittelt.

5. Das Pantheon in Rom

Pantheon

Das Pantheon wurde im 7. Jahrhundert in eine christliche Kirche umgewandelt und wohl auch deshalb gehört es zu den am besten erhaltenen antiken Bauwerken. Seit dem 16. Jahrhundert dient es neben seiner kirchlichen Funktion auch als Grabesstätte bedeutender Persönlichkeiten. Für diesen Zweck wurde es zum Namensgeber, da andere solche Gebäude wie beispielsweise dasjenige in Paris auch die Bezeichnung Pantheon tragen. Einer der bemerkenswertesten Teile des Pantheons ist die Kuppel, die aus römischem Beton besteht. Für den Raum unter dieser Kuppel ist neben der Eingangstüre die Öffnung an der Spitze die einzige Lichtquelle.

Unser Tipp:

Ein außergewöhnliches Erlebnis stellt ein Besuch des Pantheons auch bei Regen dar. Der Regen fällt in die Mitte des Pantheons, wo Löcher im Boden das Ablaufen sichern.

6. Das Kolosseum in Rom

Kolosseum

Das Kolosseum ist der größte geschlossene Bau der Antike und fasste etwa 50.000 Zuschauer. Veranstaltet wurden Kämpfe zwischen Gladiatoren und Tieren, heute handelt es sich um die bekanntesten Sehenswürdigkeit Italiens. Die runde Form des Kolosseums wurde gewählt, um Kämpfern und Tieren keine schützenden Ecken zu bieten. In der ersten Phase der Verwendung konnte die Arena für die Nachstellung von Seeschlachten mit Wasser geflutet werden. Sie können heute noch die Überreste der aufwendigen Bühnentechnik in den Kellergewölben sehen, die später in der römischen Kaiserzeit eingebaut wurden.

Beachten Sie die Anordnung der Eingänge, die ein schnelles Füllen und Leeren des Stadions ermöglichte. Auch heute gebaute Stadien verwenden immer noch dasselbe Design.

7. Der Trevi Brunnen in Rom

Trevi Brunnen

Dieser Brunnen gehört zu den berühmtesten der Welt. Der Brunnen an sich geht auf die Antike zurück, in der heutigen Form wurde er im 18. Jahrhundert im barocken Stil erbaut. Das Thema der Darstellungen sind den Menschen bedrohende Naturgewalten. Die Wirkung des fließenden Wassers wird bewusst durch das Rauschen verstärkt. Der Erbauer Nicola Salvi suchte sorgfältig eine Steinoberfläche aus, um dieses Rauschen auch bei geringer Wassermenge möglichst deutlich hörbar zu machen. Im Film "La dolce vita" nimmt Anita Ekberg ein Bad im Trevi Brunnen, was eine der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte ist.

8. Der Vesuv

Vesuv

Dieser aktive Vulkan liegt etwa 10 km von Neapel entfernt. Der bekannteste Ausbruch ist wohl derjenige im Jahr 79 n. Chr. mit der Folge der Verschüttung der Stand Pompeji. Der Vesuv ist aber immer noch aktiv und könnte jederzeit wieder ausbrechen, was er zum letzten Mal im Jahr 1944 tat. Um den Vesuv ist ein ganzes Netz von Wanderwegen angelegt. Der Aufstieg hat viel Tradition, Sie wandeln damit auf den Spuren von Goethe und vielen anderen. Heute erfolgt die Anfahrt über eine zu diesem Zweck angelegte Straße, von der ein Fußweg zum Krater führt. Der Vulkankrater ist eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit, die Groß und Klein so schnell nicht vergessen werden!

9. Pompeji

Pompoji

Pompeji wurde im Jahr 79 n. Chr. von Vulkanasche des Vesuvs versiegelt und wurde erst in der Neuzeit systematisch ausgegraben. Mittlerweile ist es zu etwa zwei Dritteln freigelegt. Die Stadt ist einfach mit dem Zug von Neapel aus erreichbar. Pompeji vermittelt wie wenige archäologische Stätten einen Eindruck einer römischen Stadt. Gehen Sie die Straße entlang, bemerken Sie unmittelbar durch die Höhe der Verkaufsstände, dass die Menschen damals kleiner waren als heute.

Eine Besonderheit, die in den meisten Lateinlehrbüchern verschwiegen wird, sind die zahlreichen Fresken und Graffiti mit erotischem Inhalt. Auch ein Bordell ist ausgegraben worden, in dem Fresken mit verschiedenen Stellungen zu sehen sind.


FAQ – Top Sehenswürdigkeiten in Italien

  • Welche Highlights in Italien sollte man an einem Tag/ in drei Tagen unbedingt gesehen haben?

    Die Standardantwort wäre wohl Rom, da es hier eine geballte Ladung an Sehenswürdigkeiten gibt: Kolosseum, Pantheon, Petersdom und Co. In Rom erwarten Sie unzählige sehenswerte Bauwerke. Auch Florenz ist mit seiner Kathedrale eine gute Wahl. Wenn Sie ein bisschen mehr Zeit haben, können Sie gleich mehrere interessante Städte und Regionen in Italien abklappern. Verbinden Sie auf einem mehrtägigen Trip zum Beispiel Rom, Florenz, Mailand und Venedig.

  • Welche unbekannten Geheimtipps gibt es in Italien?

    Das achteckige Castel del Monte, eine Burg mit unklarem Zweck in der Nähe von Bari. Auch der Dom von Siena mit seinem einzigartigen Fußboden in Marmoreinlegearbeit ist weniger bekannt.

  • Welche Sehenswürdigkeiten in Italien eignen sich für Familien?

    Der Gardasee mit seinen Freizeitparks und Genua mit seinem Aquarium sind perfekte Reiseziele für Familien mit Kindern. Eigentlich finden Sie aber in jeder Stadt in Italien kinderfreundliche Sehenswürdigkeiten.

  • Welche Highlights in Italien sind für Paare besonders schön?

    Das klassische Ziel für Verliebte ist die Serenissima, also Venedig, mit dem schönen Dogenpalast, der Rialtobrücke und weiteren romantischen Highlights. Neben Venedig ist aber auch Florenz mit seinen umliegenden Hügeln ein schönes Ausflugsziel für Romantikfans, vor allem in den Zwischensaisonen hat die Stadt eine besondere Atmosphäre. Auch Rom hat viele romantische Ecken zu bieten, die Sie bei einem Besuch mit Ihrem Lieblingsmenschen erkunden dürfen. Die Spanische Treppe in Rom bietet eine schöne Aussicht, besonders bei Sonnenuntergang. Der Trevi-Brunnen ist auch ein romantischer Ort, besonders wenn man eine Münze hineinwirft – das soll Glück bringen!

  • Welche sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Italien für junge Leute?

    In allen Ressorts am Strand gibt es Spaß für junge Leute, dazu kommt Perugia mit seiner Universität für Ausländer, für die ein Programm geboten wird. Egal ob aufregender Städtetrip, Wanderurlaub oder Wellnessauszeit, in Italien finden auch junge Leute was sie suchen.

  • Zu welcher Jahreszeit sollte man einen Sightseeing Trip nach Italien planen?

    Italien können Sie zu jeder Jahreszeit besuchen. Vermeiden Sie evtl. die Hochsaison in beliebten Reisezielen wie Rom. Ansonsten ist Italien im Frühling, Herbst und selbst im Winter eine gute Wahl. Je nach Region können Sie hier auch im Winter Temperaturen um die 15 Grad genießen, vor allem in den südlichen Regionen.

  • Welche Sehenswürdigkeiten kann man in Italien bei schlechtem Wetter besuchen?

    Wenn es doch mal regnet oder im Herbst oder Winter ungemütlicher wird, können Sie es sich bei einem Museumsbesuch gemütlich machen. Auch der Besuch architektonischer Bauwerke zählt zu den Top Indoor-Sehenswürdigkeiten. In Neapel können Sie die historischen Wanderwege im Underground Naples besuchen, bis der Himmel wieder aufklart.