Die Nordsee

Sightseeing an der Nordsee

Alle Highlights der Nordsee auf einen Blick

Die 9 besten Sehenswürdigkeiten an der Nordsee

Moin! So begrüßt man sich an der deutschen Nordseeküste. Erleben Sie friesische Herzlichkeit, die Faszination des Wattenmeers und lassen Sie sich von einer steifen Nordseebrise den Kopf frei pusten. Die Region bietet Ihnen viel mehr als tosende Wellen und den perfekten Strandurlaub. Reisen Sie in jahrhundertealten Hafenstädtchen in die Vergangenheit, machen Sie im Multimar Wattforum Bekanntschaft mit großen und kleinen Fischen oder unternehmen Sie eine wilde Schifffahrt. Was muss man an der Nordsee unbedingt gesehen haben? Was ist interessant für Familien und welche Highlights der Nordsee sollten Paare nicht verpassen? Die 7 schönsten Sehenswürdigkeiten an der Nordsee stellen wir Ihnen vor, inkl. Insider Tipps und toller Ausflugsziele für die ganze Familie. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken der Nordsee!

Karte der besten Sehenswürdigkeiten an der Nordsee

Das sind sie: Die top Attraktionen rund um die Nordsee

1. Das Wattenmeer – Ein Must-See beim Nordsee Besuch

Kinder am Wattenmeer

Der deutsche Nationalpark Wattenmeer ist wohl die faszinierendste Attraktion an der Nordsee. Das Wattenmeer erstreckt sich über eine Fläche von fast 4000 Quadratkilometern. Wenn sich bei Ebbe die Nordsee zurückzieht, können Sie stundenlang durch das Watt laufen. Eine Wattwanderung sollten Sie nur mit einem erfahrenen Wattführer unternehmen. Er kennt die sicheren Routen und die vielen Wattbewohner. Laufen Sie am besten barfuß, denn das gilt als gesund. Termine und Preise für eine Führung erfahren Sie bei den Touristenbüros. Fragen Sie besser nach, ob die dort angebotenen Touren auch für Kinder geeignet sind.

Unser Tipp:

Mit ein wenig Glück kann man im Nationalpark Seehunde und Kegelrobben beobachten, das Highlight eines jeden Urlaubs an der Nordseeküste, nicht nur für Kinder! Zwischen Mai und Juli ist die beste Reisezeit, um diese außergewöhnliche „Sehenswürdigkeit“ in der Natur zu beobachten. Bis Ende September stehen die Chancen aber generell gut.

2. Die Seehundstation Friedrichskoog

Seehund

Wer die Seehunde nicht in freier Wildbahn erlebt, der kann alternativ zur Seehundstation im Zentrum von Friedrichskoog aufbrechen. Seit 1985 versorgt die Seehundstation junge Seehunde und Kegelrobben in Not. Sind sie wieder kräftig genug, wildert die Station sie aus. Die Seehundstation ist eine bekannte Attraktion für Tierfreunde und Naturschützer. Hier kommen Sie den Robben und Seehunden nah, ohne sie zu stören. Kinder lernen in der Station eine Menge über das Wattenmeer und seine Tiere. Holen Sie sich als Familie oder Team den Expeditionsbogen an der Kasse. Er führt durch die Ausstellungen und stellt dazu Fragen. Die Antworten finden Sie in Schubladen und hinter Klappen in den Ausstellungsräumen. Die gesamte Seehundstation ist in den Besucherbereichen barrierefrei ausgelegt, ein Ausflugsziel für alle!

3. Das Multimar Wattforum in Tönning

Multimar Wattzentrum

Das Hafenstädtchen Tönning ist gut mit dem Auto oder mit der Bahn zu erreichen. Vom Bahnhof bis zum Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum sind es etwa 15 Minuten Fußweg. Dort tauchen Sie ein in die Unterwasserwelt mit 37 Aquarien und fast 300 Tierarten. Vom Seepferdchen bis zum Katzenhai ist alles dabei, was in der Nordsee lebt. Ein Highlight ist das Skelett eines Pottwals, der in Dänemark gestrandet ist. Mit einer Länge von 17,5 Metern und 157 Knochen lässt es vor allem Kinder staunen. Die Ausstellungen sind durchweg kindgerecht mit interaktiven Elementen gestaltet zum Forschen, Spielen und Entdecken. Somit ist diese Sehenswürdigkeit ein echtes Highlight für die ganze Familie.

4. Das Schloss von Husum

Krokusse vorm Schloss Husum

Zu den schönsten historischen Sehenswürdigkeiten an der Nordsee gehört das Husumer Schloss. Sein Bau im Stil der niederländischen Renaissance begann im Jahre 1577. Es liegt in einem großen Schlosspark, der sich im Frühjahr in ein riesiges lilafarbenes Blumenmeer verwandelt. Dann erblühen hier etwa vier Millionen Krokusse. Allein für dieses Farbspektakel lohnt sich eine Reise an die Nordsee im Frühling. Die Husumer feiern zu dieser Zeit ihr Krokusblüten-Fest und wählen eine Krokusmajestät. Zum Husumer Schloss gehört das Pole Poppenspäler Museum. Hier lernen Sie Puppenspielerfiguren aus aller Welt kennen. Das Museum veranstaltet regelmäßig Märchenstunden und Aufführungen. Das gesamte Schlossareal ist eine Attraktion für Erwachsene und Kinder. Von hier aus gelangen Sie zu Fuß rasch in die Husumer City und zum malerischen Hafen, der ebenfalls sehenswert ist!

5. Das Freilichtmuseum Ostenfelder Bauernhaus

Die Ausstellungen des Freilichtmuseums zeigen, wie bäuerliche Familien in der Zeit von 1700 bis 1900 lebten und arbeiteten. Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, macht hier eine aufschlussreiche Zeitreise. Das sehenswerte Ostenfelder Bauernhaus ist das älteste Freilichtmuseum in Deutschland. Besuchen Sie unbedingt auch den typisch norddeutschen Bauerngarten am Museum. Das Freilichtmuseum ist ein lehrreiches und unterhaltsames Ausflugsziel für die ganze Familie, auch an Schlechtwettertagen.

Eintritt:

Bis auf montags öffnet es täglich von 14 bis 17 Uhr. Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen 2,50 Euro. Die Familienkarte kostet 5 Euro. Das Museum hat eigene Parkplätze.

6. Das Katinger Watt

Katinger Watt

Wenn Sie in das Katinger Watt kommen, erleben Sie eine der schönsten Attraktionen an der Nordsee. Es steht weitgehend unter Naturschutz, wobei allein 400 Hektar zum Vogelschutzgebiet gehören. Kleine und große Vogelkundler finden hier Ausgucke, die sogenannten "Vogelkieks". Von dort aus beobachten Sie die Vögel ungestört. Der Erlebnisraum Katinger Watt umfasst einen fast 4 Kilometer langen Rundweg mit interaktiven Stationen zum Lernen, Ausprobieren und Bewegen. Hunde dürfen ausschließlich an der Leine mitgeführt werden. Das Katinger Watt liegt bei Tönning und ist gut ausgeschildert. Das NABU Naturzentrum im Katingsiel 14 zeigt Ausstellungen, hält Vorträge und bietet Exkursionen ins Katinger Watt an.

7. Die Grachtenstadt Friedrichstadt

Grachtenstadt Friedrichstadt

Sie müssen nicht bis Holland reisen, wenn Sie eine sehenswerte Grachtenstadt erleben möchten: Friedrichstadt ist mit seinen idyllischen Wasserstraßen eine romantische Sehenswürdigkeit an der Nordsee. Hier, wo die Flüsse Eider und Treene zusammenfließen, liegt das Städtchen. Es wurde vor mehr als 400 Jahren nach holländischen Vorbildern gebaut. Entdecken Sie Friedrichstadt zu Fuß oder auf dem Wasserweg. Sie haben die Wahl zwischen kleinen Elektrobooten, Tretbooten oder einer Grachtenrundfahrt mit Führung. Sportlicher geht es per Stand-Up-Padelling. Kulturell interessierte Besucher finden hier zwischen den historischen Giebel- und Wohnhäusern fünf sehenswerte Kirchen. Friedrichstadt hat eine abwechslungsreiche Gastronomie und gut sortierte Spezialitätengeschäfte. Hier finden Sie noch das Besondere. Parken Sie am Ortseingang auf dem großen öffentlichen Parkplatz. In der Innenstadt gibt es vorwiegend Anwohnerparkplätze.

8. Die Ostfriesischen Inseln

Ostfriesland

Wenn Sie ein wenig Zeit für Ihren Urlaub an der Nordsee mitbringen, dann sollten Sie unbedingt die Ostfriesischen Inseln besuchen. Die Landschaft 100 Kilometer langen Inselkette könnte nicht vielseitiger sein. Die sieben Inseln sind ursprünglich aus Sandbänken entstanden, die vom Wind zu Dünen aufgeweht wurden. In den windgeschützteren Zonen der Inseln haben sich einzigartige Salzwiesen und Sumpfgebiete gebildet. Nicht nur seine besondere Landschaft ist Ostfriesland berühmt, sondern auch für seine Traditionen, den Tee und den Humor der Menschen. Auf den Inseln finden Sie zudem einige historische Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Alten Leuchtturm Wangerooge.

9. Der Campener Leuchturm in Krummhörn

Campener Leuchtturm

In Ostfriesland finden Sie einen ganz besonderen Leuchtturm: Der Campener Leuchtturm. Er ist mit seinen 65 Metern der größte Leuchtturm Deutschlands. Außergewöhnlich ist auch die Bauweise des Turms, die dem Eiffelturm erstaunlich nahekommt. Da der Campener Leuchtturm sogar auch noch im gleichen Jahr wie der Eiffelturm, nämlich 1889, erbaut wurde, wird er auch liebevoll der „Eiffelturm der Nordsee“ genannt.

Unser Tipp:

Es lohnt sich, die 332 Stufen des Turms zu erklimmen, denn einmal oben angekommen hat man bei klarer Sicht einen wunderbaren Ausblick. Man kann an guten Tagen sogar bis in die Niederlande und zur Insel Borkum blicken.

FAQ mit weiteren Reisetipps für die Nordsee


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